Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir, die Ortsgruppe Köngen-Wendlingen, wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. 

 


Aktuelles


Pilze – Für Mund und Auge. Aber Vorsicht!

Unter dem sachkundigen Augen unseres Jürgens nahm eine kleine Schar Interessierter die Pilze des Waldes unter die Lupe. Von Schönheiten, über filigrane bis zu trichterförmigen Pilzen gab es viel zu bestaunen. Essbar? Manche ja, manche hoch giftig! Also Vorsicht war angesagt.

 

Deshalb auch die Aussage von Jürgen "auch als Pilzsammler nur die zu ernten, die man auch wirklich kennt, und zur Absicherung am besten von einer Pilzberatungsstelle die Ernte sichten lassen." Nach ca. 4 Stunden quer durch den Wald gab es dann noch einen Abschluss mit Nachbesprechung bei dem das eine oder andere Pils getrunken wurde. 


Wissenswertes rund um die Vogelfütterung - NABU-Tipps für Naturerlebnisse direkt vor der Haustüre

Kohlmeise an Futter-Tasse - Foto: Jutta Trentz/www.naturgucker.de
Kohlmeise an Futter-Tasse - Foto: Jutta Trentz/www.naturgucker.de

12. Oktober 2022 – In Garten- und Supermärkten biegen sich die Regale unter Massen an Vogelfutter. Viele Vogelfreundinnen und -freunde stocken jetzt ihren Futtervorrat für gefiederte Besucher auf ihrem Balkon oder im Garten auf. Etwa 15 bis 20 Millionen Euro geben sie jedes Jahr für Futtermischungen, Meisenknödel und Co. aus. Sollte man Vögel füttern? Und ist das ein sinnvoller Beitrag, um Vögel zu unterstützen?

Vogelfütterung durch die Natur oder am Futterhaus?

„Das Vogelfüttern schafft eine tolle Gelegenheit, die Vogelwelt aus nächster Nähe zu erleben, auch für kleine Vogelfans. Klar ist aber: Für den Schutz unserer artenreichen Vogelwelt brauchen wir in ganz Baden-Württemberg natürliche Futterangebote auf Brachflächen in der Feldflur, in wilderen Gärten und mit einer naturnahen Waldbewirtschaftung. Denn nur dann findet die ganze zwitschernde Vielfalt die Futtermenge und -qualität, die sie braucht“, ist Stefan Bosch, Vogelfachmann beim NABU Baden-Württemberg, überzeugt. Statt ein üppiges Futterhaus aufzustellen, sollten Gärten besser naturnah gestaltet werden, mit Beerensträuchern, Blühpflanzen für Insekten und wilden Ecken. Grundsätzlich nutzen etwa zehn bis 15 häufige Arten das angebotene Futterhaus-Buffet, in der Regel erreicht man dabei keine gefährdeten Arten.

Ab November Sonnenblumenkerne servieren

Am besten füttert man dann, wenn es wirklich kalt ist und Frost sowie Schnee die Futtersuche erschweren. „Klassischerweise also etwa zwischen November und Ende Februar“, so Bosch. Sonnenblumenkerne sind ein gutes Basisfutter, viele Arten fressen sie gerne. Wer kein Schalenchaos haben möchte, kauft bereits geschälte Kerne. Freiland-Futtermischungen für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Meisen enthalten zusätzlich andere Samen verschiedener Größe. Meisenknödel bestehen aus Samen und Fett. Sie können direkt in einem extra Halter aus Metall angeboten werden, statt sie im Plastiknetz aufzuhängen – das spart Plastik und die Tiere können sich nicht verheddern.

Äpfel, Rosinen und Haferflocken oder Weichfuttermischungen lieben Amseln und Rotkehlchen, die auf feuchten Wiesen nach Regenwürmern oder in Laubhaufen und unter Hecken nach kleinen Insekten stöbern.

Im Silo bleibt das Futter sauber

Ein klassisches Vogelhäuschen muss regelmäßig gereinigt werden: täglich mit dem Besen von Futter- und Kotresten befreien und alle ein bis zwei Wochen mit heißem Wasser reinigen. So haben Krankheitskeime keine Chance, sich unter den gefiederten Gästen auszubreiten. Hygienischer ist ein Silofutterspender, der zugleich weniger Arbeit macht, denn die Vögel können nicht im Futter herumlaufen und es verschmutzen. Zudem sind die Körner vor Wind, Schnee und Regen besser geschützt. Den Futterspender hängt man, möglichst unerreichbar für Katzen, in der Nähe von Bäumen oder Büschen als Rückzugsmöglichkeit auf. „Am besten direkt an oder mit ausreichend Abstand zu Glasscheiben, sodass diese nicht zu tödlichen Fallen werden. Damit sich unter dem Spender kein Futter und Kot sammeln, wechselt man nach Möglichkeit ab und zu den Standort“, rät der NABU-Fachmann.

Weitere Tipps, Infos und Material rund um die Vogelfütterung: www.nabu-shop.de

Beitrag vom 12. Oktober vom NABU Baden-Württemberg. Link: Herbsttipp: Vögel füttern - NABU BW


23.09.2022 Hirschbrunft im Schönbuch - Bilder

Fotos: Jürgen Deuschle


Wendlingen spielt, am 03.07.2022

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder an der Aktion "Wendlingen spielt" teilnehmen. Mit einem Quiz rund um die Natur und unserer Aktion "Pflanzen eintopfen", bei der verschiedene Pflanzen für drinnen und draußen ausgewählt werden konnten, haben wir viele Kinder für die Natur begeistert. Vielen Dank für euren Besuch!


Juwelen der Natur – Orchideen und Schmetterlinge im Juni 2022

Foto: Albrecht Gärtner
Foto: Albrecht Gärtner

Sie üben schon einen besonderen Reiz aus die bunten Orchideen und Schmetterlinge.

 

Am Sonntag den 26.06.2022 machten sich 9 Interessierte zu einer 10 km langen Tour um den Wasser – und Haarberg auf um diese Pracht zu schauen. Und sie wurden belohnt!

 

Mit verschiedenen bunten Orchideen wie Bienenragwurz, Pyramidenhundswurz und Riemenzunge, um nur einige zu nennen, haben sie Schönes entdecken können. Mit den Sichtungen der Schmetterlinge wurde es dann noch faszinierender. Eine schier unglaublichen Anzahl, was heutzutage wirklich was bedeutet, an Arten und Individuen kam man aus dem Staunen nicht mehr heraus. In der sommerlichen Wiese Arten wie Schachbrett, Bläulinge und alle 3 Arten des Perlmuttfalters. Im Wald den Trauermantel, das kleine Eisvögelein und das Waldbrettspiel. Auch hier nur einige genannt.

Für die Teilnehmer war es wie ein kleines Wunderland und als Ausgleich wurde dann im Wasserberghaus,

bei Gesprächen über Gesehenes, sich bei Speis und Trank gestärkt. Die schönen Erlebnisse und Entdeckungen werden sicher noch lange nachwirken.


Impressionen von der Orchideen- und Schmetterlingswanderung im Juni 2022


Neues Sprecherteam & Ausschuss

Der NABU Köngen-Wendlingen begrüßt seit der Mitgliederversammlung am 30.7.2021 mit Sandra

Ziegler, Pia Bauer-Groll und Susanne Röhl ein neues Sprecherinnen-Team. Sie lösen damit den

langjährigen Vorstand Albrecht Gärtner ab.

 

Im neuen Ausschuss sind weiterhin vertreten Mona

Hindenberg, Jürgen Deuschle, Gerhard Bauer, Gerhard Deuschle und Günter Erz (Jugendgruppenleiter).

 

Aktuell bereitet der Ausschuss das Jahresprogramm für 2022 vor. Hierbei wird es für Interessierte viele Möglichkeiten geben, die heimische Tier- und Pflanzenwelt besser kennen zu lernen. Anregungen hierzu nehmen wir gerne entgegen. Unsere Ortsgruppe führt auch gelegentlich Pflegeeinsätze für den Naturschutz durch. Über Unterstützung freuen wir uns immer! 


Blühende Gärten - damit es summt und brummt

Zehn Tipps für mehr Vielfalt im Garten

Sie interessieren sich für das Projekt "Blühende Gärten das NABU BW? Hier erfahren Sie mehr.

Sie möchten wissen, welche Pflanzen gut für unsere Insekten sind? Hier gibt es die Übersicht.

Sie möchten mehr zum Thema Insektensterben erfahren? Hier finden Sie ausführliche Informationen.

 

Begleiten Sie die NABU-Gartenexpertin bei einem Spaziergang durch einen wundervollen Naturgarten, in dem es summt und brummt. Mit zehn einfachen Tipps erklärt sie, wie sich Tiere und Pflanzen in jedem Garten wohlfühlen.