Rückblick Veranstaltungen 2022


Kräuterlehrgang im April 2022

Am Samstag 30.4. veranstalte die „KRÄUTERSANNE“ - Sanne Löfflath (Naturheilkundeberaterin

(DNB), Wild- und Heilkräuterfachfrau) – für den Nabu Köngen-Wendlingen einen Kräuterlehrgang.

Im Bereich der Halde Köngen lernten die Teilnehmer*innen einige wertvolle Kräuter und ihre

wichtigsten Inhaltsstoffe und Anwendungsmöglichkeiten kennen. Natürlich musste dabei auch alles

„errochen“ und „erschmeckt“ werden. Nach einem kurzen Spaziergang machten wir dann in einer

Laube Rast und genossen noch Maultauschen mit Kräuterfüllung, einen Smoothie mit Giersch,

Brennnessel und Co. Sowie süße Naschereien mit Wildkräutersamen.


Amphibienkontrolle mit der Burgschule

Im März 2022 kontrollierten Albrecht Gärtner und Susanne Röhl vom NABU Köngen-

Wendlingen gemeinsam mit Schüler*innen der Burgschule Köngen und ihren Lehrerinnen den

Amphibienzaun bei den Sportanlagen im Gewann "Im Speck" in Wendlingen. Die Schüler behandeln

im Unterricht aktuell die heimischen Amphibienarten, so dass dieser Ausflug thematisch sehr gut gepasst hat. Gemeinsam wurde der Amphibienzaun abgegangen und anschließend noch im Löschweiher nach Tieren Ausschau gehalten. Leider waren aufgrund der trockenen

Wetterbedingungen und der anhaltenden Nachtfröste keine Amphibien in den eingebrachten

Eimern. Trotzdem konnten die Schüler*innen die Schutzmaßnahme für Frösche, Kröten und Molche

einmal vor Ort „live“ besichtigen und bei der Kontrolle mithelfen.


Rückblick Veranstaltungen 2021


Die Wendlinger Steinkäuze erobern das Herz der Ministerin

21.06.2021, von Sylvia Gierlichs

 

Im Mai wurde sie zur Umweltministerin benannt. Am Samstag kam Thekla Walker nach Wendlingen und sah bei der Beringung der Steinkäuze zu. Dieter Schneider, Gründer der Artenschutzgruppe Steinkauz des Nabu Köngen-Wendlingen, nutzte die Chance, auch auf die Probleme aufmerksam zu machen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://www.ntz.de/nachrichten/wendlingen/artikel/die-wendlinger-steinkaeuze-erobern-das-herz-der-ministerin/

 

Mehr zu unserer Steinkauzgruppe finden Sie hier.


NABU-Projekt „Natur nah dran“ geht in die zweite Runde

NABU und Land unterstützen bis 2027 weitere 75 Kommunen beim Anlegen naturnaher

Blühflächen – Bereits 200.000 Quadratmeter für Wildbienen und Schmetterlinge entwickelt

 

Stuttgart – Der NABU setzt sich auch in Zukunft landesweit im Rahmen seines Projekts „Natur nah

dran“ für mehr blühende Biotope im Siedlungsraum ein. Das Ministerium für Umwelt, Klima und

Energiewirtschaft Baden-Württemberg hat am heutigen Donnerstag (29. April) bekannt gegeben,

dass das erfolgreiche Kooperationsprojekt mit Hilfe

Foto: Uli Regenscheid

 

von Landesmitteln fortgeführt wird. Minister Franz Untersteller überreichte den Förderbescheid zum Projekt dem NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle. „Ich freue mich sehr, dass wir auch künftig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe praxisnah zu Fachkräften für die biologische Vielfalt schulen können“, sagt

Enssle bei der Übergabe auf einer naturnahen Projektfläche in Wendlingen am Neckar.

 

Mit „Natur nah dran“ entstehen in 75 weiteren Städten und Gemeinden bis 2027 artenreiche

Blumenwiesen und Wildstaudenflächen für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel. Interessierte

Kommunen können sich ab September 2021 für die neue Förderperiode bewerben, jährlich

können 15 Kommunen teilnehmen.

 

Die ersten 61 „Natur nah dran“-Kommunen haben seit 2016 bereits mehr als 200.000

Quadratmeter naturnah umgestaltet – die Hälfte davon zusätzlich zu den geförderten Flächen auf

eigene Initiative hin. „Das Wissen dafür hatten sie aus den Schulungen im Projekt gewonnen. Es

ist großartig, dass wir in den nächsten Jahren weitere Kommunen fit dafür machen können, ihre

Grünflächen insekten- und vogelfreundlich umzugestalten“, sagt NABU-Projektleiter Martin Klatt.

Damit die Städte und Gemeinden im Projekt ihre Erfahrungen zur Flächenpflege miteinander

austauschen können, sollen sie künftig noch stärker untereinander vernetzt werden. „Den

Städten und Gemeinden im Land kommt bei der Biotopvernetzung eine Schlüsselrolle zu. In allen

Kommunen gibt es Rasenflächen, Verkehrsinseln oder Grünstreifen, die mit den passenden

Wildpflanzen zu wertvollen Lebensräumen umgestaltet werden können. Langfristig können diese

artenreichen Biotope Tieren wie Sandbienen und Bläulingen dringend benötigte neue

Lebensräume bieten“, ergänzt Klatt.

 

Gemeinsam mit dem NABU und mit Unterstützung durch das Umweltministerium legen die

Städte und Gemeinden Wildblumenwiesen und -staudenflächen für viele Jahre an. Wendlingen

am Neckar war eine der ersten teilnehmenden Kommunen und hat nach der Projektlaufzeit auch

weitere sieben Flächen im Stadtgebiet im Sinne der biologischen Vielfalt umgestaltet.

 

Hintergrund:

Von 2016 bis 2021 wurden 61 „Natur nah dran“-Kommunen mit Rat und Tat dabei unterstützt, die

biologische Vielfalt im Siedlungsbereich zu fördern. Der NABU bietet dazu mehrere Praxis-

Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Bauhöfe und Gärtnereien

an. Die Städte und Gemeinden erhalten außerdem eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent der

zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 15.000 Euro) und fachliche Unterstützung bei der

Planung. „Natur nah dran“ wird durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Baden-Württemberg gefördert sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie.

 

Weitere Informationen: www.naturnahdran.de


Jahresrückblick 2021

Foto: NABU/Winfried Rusch
Foto: NABU/Winfried Rusch

Die Pandemie hat uns im Jahr 2021 einiges vereitelt, so dass wir leider nicht wie erhofft alle Veranstaltungen durchführen konnten. Trotzdem hatten wir einzelne schöne Aktionen, die wir an dieser Stelle nochmal in Erinnerung rufen möchten.

 

Im Frühjahr kontrollierten wir die Fangeimer am aufgestellten Krötenzaun in Wendlingen, um die Amphibien sicher einfangen und über die Straße zum Laichgewässer tragen zu können.

 

 

 

Im Juni besuchte die Umweltministerin Thekla Walker zusammen mit Johannes Enssle, dem Landesvorsitzenden des NABU Baden-Württemberg die Streuobstwiesen in Wendlingen, um sich die Beringung der Steinkäuze anzusehen und die Arbeit der Artenschutzgruppe Steinkauz zu würdigen. Die Gruppe kümmert sich seit über 40 Jahren um die Steinkauzbestände der umliegenden Gemeinden. Dank dieses Einsatzes stieg die Anzahl die Brutpaare seit 1976 bis heute kontinuierlich an.

 

Bei der Hauptversammlung im Juli wählten die Mitglieder ein neues Sprecher*innen-Team für den NABU Köngen-Wendlingen.

 

Nach der Sommerpause konnten wir dann im Rahmen der bundesweiten Batnight Ende August wieder zu einer spannenden Fledermausführung einladen. Mehrmals im Jahr traf sich auch die Jugendgruppe „Nixwinaus“, um die Natur in der Umgebung von Köngen/Wendlingen zu erforschen.

 

Wir bedanken uns bei allem Mitgliedern und Spender*innen für die Unterstützung und dem Ausschuss und dem Jugendgruppenleiter für die engagierte Mitarbeit im Jahr 2021 und wünschen allen ein gesundes und glückliches Jahr!

 

Wir freuen uns 2022 über neue Gesichter. Wenn Sie uns unterstützen möchten oder einfach Interesse an unserer Arbeit haben, sind sie auf unseren Veranstaltungen herzlich eingeladen.